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Fructoseintoleranz bei Kindern kann schwierig sein. Kinder verstehen oft nicht das ganze Ausmaß ihres Handelns und sind zusätzlich besonders häufig unverträglichen Versuchungen ausgesetzt. Wir geben Ihnen 6 Tipps zum Umgang mit Fructoseintoleranz bei Kindern.

 

1. Einen fructosearmen Kindergeburtstag feiern

Kindergeburtstage sind nicht selten eine wahre Zuckerschlacht. Limo, Saft, Kuchen. Kuchen oder Muffins lassen sich einfach mit Traubenzucker, Getreidezucker fructosearm backen. Auch Getränke können selbst gemacht werden. Eistee aus Früchtetee, der verträglich gesüßt ist kommt immer gut an. Aber auch Kakao lässt sich mit Traubenzucker und Backkakao fructosearm zaubern.

Am schönsten sind ohnehin tolle Aktionen, Spiele oder Experimente. Bei der Planung kann man das Augenmerk auf spannende Unternehmungen legen, das Essen wird dann zur Nebensache. Auf vielen Geburtstagen wird am Ende eine kleine Tüte mit Naschzeug an jeden Gast verschenkt. Wie wäre es stattdessen mit einer kleinen Erinnerung in Form eines Fotos? Oder etwas, das auf dem Geburtstag gebastelt wurde? Oder eine Urkunde, die im Verlauf des Festes erworben wurde?

 

 

2. Streicheleinheiten für Herz & Seele

Fructoseintoleranz kann hart sein. Vor allem in der Karenzphase und vor allem für Kinder. Bieten Sie Ihrem Kind immer wieder kleine Belohnungen an, etwa nach dem Überstehen der Karenzzeit oder für besonders tapferes Verzichten. Ideal sind zum Beispiel kleine Unternehmungen, Extrazeit mit Mama oder Papa oder besonders ausgiebiges Kuscheln am Abend. Sagen Sie Ihrem Kind auch regelmäßig wie stolz Sie sind!

 

 

3. Vorbereitung ist das A und O 

Besonders schwierig wird die Fructoseintoleranz, wenn man unterwegs ist und nichts dabei hat. Die Chance in einem solchen Moment zu sündigen ist hoch. Auch für Kinder macht es Sinn immer kleine Snacks einzupacken. Gurke, Reiswaffeln, fructosearmes Gebäck, ungesüßter Joghurt uä.

Sinnvoll kann es auch sein immer etwas fructosefreien Kuchen oder Muffins einzufrieren. Bei Bedarf ist dann schnell ein Stück im Backofen aufgetaut. Besonders hilfreich ist das bei Schulfesten, Kindergeburtstagen oder spontanen Besuchen. 

 

 

4. Fructosefreies Schulbrot

Ein fructosefreies Schulbrot herzurichten ist gar nicht so schwer. Im Idealfall backt man natürlich das Brot selber. Das ist auch auf Vorrat möglich, wenn man eine Tiefkültruhe hat. Der Vorteil: Man weiß genau was drin ist und es kann nach dem eigenen Geschmack gebacken werden. Wer keine Zeit oder Lust dazu hat, fragt am besten in der Bäckerei nach. Die meisten Bäckereien können genau Auskunft geben, welche Brote etwa mit Dinkel gebacken sind und in welchen kein Zucker zugesetzt ist. Als Belag gehen zum Beispiel Käse, Frischkäse mit verträglichen Kräutern oder Wurst ohne Zuckerzusatz (oder mit Dextrose). Auch Gurkenscheiben auf dem Brot, oder als Snack dazu sind meistens sehr gut verträglich. Nach der Karenz kann das Schulfrühstück um Beeren und kleine Mengen verträgliches Gemüse erweitert werden. Auch gut geeignet ist Naturjoghurt mit Reissirup, Backkakao oder Zimt.

 

 

5. Geduld und Verständnis

Geduld und Verständnis sind bei Kindern wichtig. Wenn Sie offen und verständnisvoll bleiben, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Ihr Kind Ihnen auch in Zukunft gesteht, wenn es etwas unverträgliches gegessen hat. 

Ältere Kinder geraten häufig in der Schule oder im Freundeskreis in Gruppenzwang und möchten nicht als Außenseiter dastehen. Jüngere Kinder können oft nicht einschätzen welche Lebensmittel nicht verträglich sind. Daher kann es immer wieder zu heimlichen oder einfach vom Kind unbemerkten “Sünden” kommen. Die Konsequenzen ihres Handelns spüren die Kinder in diesem Fall meistens am eigenen Leib.

Es ist wichtig verständnisvoll zu bleiben, dem Kind aber auch ganz klar den Zusammenhang zwischen seinen Bauchschmerzen und seinem Handeln bewusst zu machen. Es sollte dem Kind auch klar sein, dass konsequenter Verzicht zu einer deutlichen Besserung führen kann. Zusätzlich kann es Sinn machen sich gemeinsam mit dem Kind Strategien zu überlegen, wie mit einer Heißhungerattacke oder plötzlichem Süßhunger umgegangen werden soll. 

 

 

6. Gemeinsame Mahlzeiten

Bei einer Fructoseintoleranz bei Kindern sind Essen und Nahrung häufig negativ behaftet. Viele Lebensmittel können Bauchschmerzen und andere Probleme auslösen. Es passiert daher schnell, dass das gesamte Thema Essen zum Problem wird. Gerade bei Kindern ist aber eine gesunde Einstellung zum Essen für die Entwicklung sehr wichtig. 

Wenn möglich sollte zumindest eine Mahlzeit am Tag, idealerweise sogar zwei, gemeinsam eingenommen werden. Schaffen Sie eine gemütliche Atmosphäre, fragen Sie Ihre Kinder nach ihrem Tag, nehmen Sie sich Zeit. Vielleicht haben Ihre Kinder auch Lust gemeinsam mit Ihnen zu kochen. Besonders kleine Kinder sind eigentlich immer dafür zu begeistern mitzuhelfen. Gemeinsames kochen und essen sind nicht immer möglich, aber eine gute Gelegenheit, um eine negative Behaftung zu vermeiden.

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